Als die Wohneigentümer an badgestalten herantraten mit dem Wunsch, zu prüfen, welche Möglichkeiten es gibt, ihr kleines Badezimmers unter dem Dach neu zu gestalten, waren sie zunächst sehr skeptisch, ob man auf 6,5 Quadratmetern Grundfläche, noch dazu eingeschränkt durch die Dachschräge, überhaupt ein hochwertiges Genussbad für zwei Personen herstellen kann. Umso überraschter waren die Kunden, als ihnen drei Wochen später Peter Falk die Entwürfe präsentierte. Die Entscheidung fiel schnell und wenig später fing der Umbau an. Zunächst wurde der Raum inklusive Wandschränken und Decke angepasst, dann Fliesen für Fußboden und Wand eingebaut, Malerarbeiten verrichtet und schließlich die Objekte und maßgefertigten Möbel eingebaut sowie die Leuchten angeschlossen.

Das neue Bad wirkt nun deutlich großzügiger. Der Schlauchcharakter des Raumes wurde aufgebrochen durch die leichte Schrägstellung des Starck 3 Wand-Tiefspülers von Duravit. Gleichzeitig entstand auf diese Weise eine Nische für die dahinter liegende Sitzbank in der Dusche. Der über die restliche Breite gezogene Duschraum lässt das gesamte Badezimmer breiter wirken und vergrößert die Duschfläche für eine sehr komfortable Nutzung.

Großzügig und zeitlos wirkt nun auch der neue Doppelwaschplatz, der durch die abgerundete Form der Platte sowohl das Eintreten in das Badezimmer als auch in die Dusche erleichtert und sich optisch weich in den Raum einfügt. Der bis zur Oberkante der anschließenden Türzarge reichende Spiegel fasst den Waschplatz ein und verleiht dem Zimmer Weite. Auch der benötigte Aufbewahrungsraum konnte ästhetisch anspruchsvoll hergestellt werden, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Sehr ansprechend ist der über Eck gezogene Schubladenschrank, abgedeckt mit demselben Granit, aus dem auch die Waschtischplatte gefertigt wurde. Im Drempel unter dem Fenster wurden zudem Schrankfächer mit zwei grifflosen Türen eingebaut. An der Seitenwand nutzt ein großer Handtuchtrockner die Deckenhöhe aus.

Das Licht wurde so installiert, dass es nicht nur praktisch in der alltäglichen Nutzung ist, sondern auch den Raum in der Wahrnehmung vergrößert. Über dem Waschplatz befindet sich eine sehr helle, aber abblendfreie Lichtquelle. In die Decke wurden zwei gesondert schaltbare Leuchten eingelassen, die den Raum angenehm erhellen. Und für den nächtlichen Toilettenbesuch wurden Dioden in den Boden eingelassen.